Toe Yoga! Good feet, good athlet.

Toe Yoga: Das Thema “Fuß” wird heutzutage leider viel zu stiefmütterlich behandelt. Völlig zu unrecht! Sind doch unsere Füße maßgeblich an unserer herausragenden Evolution beteiligt. Ohne Füße, wären wir nicht die besten Ausdauerläufer der Erde.

Und ohne Füße und die damit verbundene Ausdauerjagt, hätten sich die Gehirne der Homo Sapiens niemals so groß entwickeln können. #fact Ja, hätten unsere Vorfahren es nicht verstanden nur auf zwei Gliedmaßen zu gehen, wären wir heute nicht die dominierendste Spezies auf unserem Planeten.

Unser Körper besitzt ca. 650 Muskeln. Ein Fuß alleine besitzt bereits 100 Muskeln. Sprich mit 200 Muskeln für beide Füße besitzen wir fast ein Drittel für unsere Basis. Ein Drittel aller Muskeln! Ist das nicht wahnsinnig?!

Folgender Vergleich: Wenn wir uns ein klassisches Fitnessstudio anschauen, so beherbergt dieses massig viele Gerätschaften für allerhand Muskeln. Wenn also nahezu ein Drittel aller unserer Muskeln für unsere Basis verantwortlich sind, finden wir dann auch einen genauso hohen Prozentsatz an Geräten für die Füße in den Gyms?!

Nein‼️

Warum nicht? Naja, Geräte für die Füße würde wohl kaum Sinn machen. Der Mensch muss nicht für alles Maschinen bauen. Unser Körper kam offensichtlich auch ein paar Millionen Jahre ganz gut ohne klar. Was allerdings verloren gegangen ist, wie wir unseren Körper adäquat benutzten sollten. Zurück zum Gym. Theoretisch sollte das besagte Drittel an Muskeln, welches uns durch Raum und Zeit bewegt mehr Aufmerksamkeit bekommen, als in völlig steifen Turnschuhen abgeschoben zu werden. So können vor allem fast eine halbe Millionen Propriozeptoren nicht mehr Ihre Aufgabe leisten. Unsere Körperwahrnehmung ist völlig gestört.

Trainierst Du Deine Füße?

Was uns vor allem viel Stabilität verleiht, ist der Groß- und Kleinzeh. Schauen wir uns Turnschuhe, aber auch Straßenschuhe genauer an, wird schnell klar, dass diese Zehenkäfige völlig zu klein geraten sind. Das blöde! Es wird als schön empfunden. Das nirgends Form wichtiger ist als die eigentliche Funktion, macht uns die Schuhindustrie eindrucksvoll deutlich. “Form follows function” ist ein Designerleitsatz. Die Gestalt von Gegenständen soll sich dabei aus ihrer Funktion oder Zweck ableiten. Aber der Grall ist an der Schuhindustrie leider vorbei gegangen. Ausnahmen sind die Hersteller von Barfußschuhen. In dem Video seht Ihr ein Model meiner Lieblingsmarke Vivobarefoot.

Gestern noch habe ich einen Nationalspieler aus dem Fußball betreuen dürfen. Er hatte sich im Spiel böse den Fuß verstaucht. Er ist beim Richtungswechsel weggeknickt. Als ich die Füße sah, war auch schnell klar warum. Hallux Valgus auf beiden Seiten und absolut limitiert in der Inversion und Eversion des Fußes. Das hat wiederum Auswirkungen auf die Hüftökonomie. Besonders der Hallux hat die Hüft-IR schwer limitiert. Er ist ein guter Spieler, allerdings birgt dieses Fußproblem ein erhöhtes Verletzungsrisiko.

Mit einem soliden Fußtraining hätte man diese unnötige Verletzung vermeiden können. Die Strategie ist so oft wie es geht Barfußgehen, The Yoga machen und langsam (aber wirklich behutsam) auf Barfußschuhe umsteigen. Mein Umstieg auf Minimalschuhwerk hat mich mehr als 1 Jahr gekostet. Man kann nich erwarten, dass ein Körperteil, welches jahrzehnte lang nicht beachtet wurde, im nu seine eigentliche Bestimmung erfüllt. Unsere gesunden Füße müssen wir uns erst wieder verdienen. Aber das schöne ist, wir werden dafür reichlich belohnt.

Im Video siehst Du einen kleinen Ausschnitt aus meinem persönlichem The Yoga – Fußtraining. Hast Du Fragen, bitte melden. Ach ja, und danke and Hallowristband. Die Jungs haben mich mit tollen Armbändern versorgt.

Motivation bringt dich nicht ans Ziel!

Jawohl, richtig gelesen. Motivation ist noch lange kein Garant für Erfolg.

Ich erlebe es Jahr für Jahr von Neuem: Unzählige Menschen rennen im Januar und Februar in die Sportstätten, um mal wieder etwas gutes für Körper und Geist zu leisten. Waren die vergangenen Wochen mit Weihnachten und Silvester äußerst exzessiv; es wurde maßlos getrunken und gegessen. Wohlwissend, dass spätestens ab 02.01. Schluss mit Lustig ist.

 

Voller Tatendrang und voller Motivation startet ganz Deutschland nun mit “guten” Vorsetzen. Das finde ich grundsätzlich gut, auch wenn unser Körper das ganze Jahr gepflegt werden möchte.

 

Ich habe eher ein Problem mit diesem Motivation-Geschwätze.
Was heißt eigentlich Motivation? Beziehungsweise, wofür steht dieses Wort?
Motivation ist vom lateinischen Verb movere abgeleitet. Movere bedeutet “bewegen” oder “antreiben”. Wenn man sich das Wort Motivation nochmal genauer anschaut, entdeckt man eines, welches uns nicht fremd ist: MOTIVation. Das Motiv (lat. Motus) ist die Bewegung oder Antrieb.
Sprich die Motivation ist nichts anderes als ein Beweggrund ein sich selbst gestecktes Ziel zu erreichen: gesünder Essen, abnehmen, kein Alkohol, keine Zigaretten, beweglicher werden, Körperfett für die Bikinifigur reduzieren u.v.m.

 

Leider fegt ab März nur noch das Teufelsgras durch die Gyms. Ok ok, so schlimm ist es dann doch nicht. Ein paar “Motivierte sind schon noch übrig geblieben.

 

Ich habe mich allerdings gefragt, warum denn die Fitness-Lemminge immer wieder auf der Strecke bleiben. Die Antwort ist recht einfach: Willenskraft und Realisierung trennt die Spreu vom Weizen.
Stellt die Motivation lediglich die Handlungsbereitschaft dar, so ist für die tatsächliche Umsetzung eben dieser eine ganz andere Energie notwendig.
Die VOLITION!

 

Volition ist also nichts anderes, als das Realisieren von Zielen und Motiven. Also das leibhaftig Werden der Motivation. Ist die Motivation nur die Idee im Geiste, so ist die Volition von zielgerichteter Handlung geprägt.

 

Jetzt muss ich aber noch einen Schritt weiter gehen. Warum gibt es eben diese “Macher” und die Menschen, die Ihre Ziele und Wünsche verfehlen?!
Naja, die Antwort ist in meine Augen ebenso sehr simpel: Wissen!
Habe ich ein Motiv, welches ich in Erfüllung bringen möchte, brauche ich für diese Idee eine Art Businessplan. Ich muss wissen, wie ich vom bloßen Wunschgedanken zum Resultat komme.
Möchte ich als nicht sportaffiner Mensch beispielsweise nachhaltig 5 Kg Körperfett reduzieren, brauche ich einen Speise- und Trainingsplan. Und dies personalisiert auf meine Bedürfnisse. Es gibt einige wenige Autodidakten, die sich durch den Informationsjungel kämpfen und sich mit viel Fleiß ein solides Grundverständnis für die Materie aneignen. Dann gibt es eben noch solche Menschen, die blind auf das gewünschte Ziel segeln. Resultat: sie kommen nicht an! Das ist sehr schade. War doch die anfängliche Motivation so sicher, dass ein Scheitern gar nicht denkbar war.

 

Nun ja, egal was das Ziel ist, ich brauche dieses Wissen. Egal was es ist. Es ist sozusagen der heilige Gral der Motivation.
Ich als Personal Trainer habe mir in den letzen Jahren viel Wissen aneignen müssen. Allerdings werde ich wohl nie aufhören zu lernen. In den letzten 2 Jahren durfte ich 14 Workshops, Schulungen und Seminare besuchen. Warum? Naja, es lernt sich so schneller. Alles was ich wissen möchte, weiß schon irgendwer. Warum soll ich also nicht eben diese Abkürzung nehmen. Dafür nehme ich sehr gerne Geld in die Hand.

 

Und eben genau dieses Wissen gepaart mit eigenen Erfahrungen können sich motivierte Menschen “einkaufen” um schneller und sicher ans Ziel zu kommen.

 

Wofür ich meine Klienten bewundere? Es sind allesamt “Macher”. Sie bringen die Motivation, ich das Wissen mit. Auch wenn es
jetzt seltsam klingt, aber ich sehe mich nicht als Motivator. Wenn ein Klient keine Eigenmotivation mitbringt, werden Ergebnisse nur schwer realisierbar.

 

Ich möchte Euch heute Anke vorstellen. Anke ist eine meiner treusten Kundinnen. Sie verpasst nie ein Training und macht stets ihre Hausaufgaben. Anke hat eine Skoliose und einen Morbus Scheuermann. Diesbezüglich hat sie mich auch aufgesucht. Sie war von schweren Rückenschmerzen geplagt. Auch hatte sie Probleme mit Schulterimpingement und HWS Verspannungen. Um die Hauptproblematik in der LWS zu beheben, haben wir ihre rückwertige Kette gekräftigt und mobilisiert. Für letzteres war der Pancake das Mittel zum Zweck. Binnen von 8 Monaten hat Anke es geschafft, ihren Fluch in Segen zu kehren. Unglaublich! Und ich muss sagen, es ist absolut ihr verdienst, dass sie es so schnell und sicher geschafft hat. Anke ist ein Macher und nicht nur bloß jemand, der motiviert ist. Sie hat Ergebnissorientiert gearbeitet und mein Wissen perfekt für Ihre Bedürfnisse genutzt. So muss das auch zwischen Kunden und Personal Trainer laufen. Klar hatte sie auch mal Tage, wo sie nicht 100% leisten konnte. Das ist auch nicht nötig, wenn man von seinem Businessplan nicht abweicht und stets das Ziel im Visier hat.

Der Pancake war in seiner „flat on floor“ Version von mir nicht geplant. Allerdings hat Anke dieser Übung Schmerzfreiheit in der LWS zu verdanken, so dass sie in eigener Regie das Ding weitergeübt hat.

 

“Just do it” ist zwar ein geiler Claim, aber wenn man nicht weiß wie, dann bleibt das Ziel fern. Motivation ist gut, aber nur Fiktion. Natürlich: ohne MOTIVation, keine Volition.

 

Aber da Motivation völlig überbewertet ist, knalle ich mal folgendes raus:
Motivation ist nichts, Volition ist alles. 

 

Ich wünsche euch viel Erfolg beim Umsetzen eurer Ziele.
Euer Mr. Gravity

Personal Trainer aufgepasst!

Als Personal Trainer durchzustarten ist anfänglich gar nicht so einfach. Ich möchte mit Dir gerne meine Eindrücke und Erfahrungen aus dem Fitness-Segment teilen.

Ersteinmal schildere ich Dir meinen etwas untypischen Werdegang als PT:
Nach dem Abitur habe ich eine Ausbildung bei dem düsseldorfer Bildungsinstitut für Sport und Tourist “IST“ meine Ausbildung zum Dipl. Sport- & Gesundheitstrainer absolviert. 2004 trat ich dann meine erste Festanstellung als Sportlicher Leiter im Future Sports an. Ab 2007 durfte ich die Karriereleiter ein wenig hochklettern und war als Clubleiter zweier Fitnessanlagen für HealthCity verantwortlich. Was habe ich hier viel über Vertrieb und Personalführung gelernt. Heftig! Aber nur in feinen italienischen Lederschuhen und maßgeschneiderten Hemden rumzustolzieren hat mich nicht erfüllt. Wo waren meine Jogginghosen aus 2004 bloß geblieben.
Also entschloss ich mich wieder mehr mit der Materie Sport und Fitness auseinanderzusetzen. 2012 startete ich dann als Gym Manager im Holmes Place Düsseldorf. Hier war ich 4 Jahre lang verantwortlich für insgesamt 80 Personal Trainer.

 

Diese Zeit hat mich als aktiven Sportler, sowie Personal Trainer definitiv am meisten geprägt. 80 Personal Trainer mit 80 Sichtweisen für Bewegung aus 80 verschiedenen Sportlagern. Egal ob Triathleten, Physiotherapeuten, Sportwissenschaftler, Crossfitter, Läufer, Kickboxer, Ruderer, Yogis, Weightlifter, Chalistenics … so viele Menschen von denen ich lernen durfte. Dieser Wissenspool war schier unerschöpflich und für jeden meiner Trainerkollegen und mich absolutes Gold wert. Ein Mikrokosmos der Fitness. Hier ist übrigens auch die Idee vom “gravitycoach” entstanden.

 

Und wenn man sich mal die erfolgreichsten Personal Trainer in Düsseldorf anschaut: nahezu alle haben im Holmes Place gestartet. Auch National sind Größen wie Nico Schmitz und Julian Zietlow durch die Holmes Place Schule gegangen.
Ist das ein Zufall? Nein! Absolut nicht. Holmes Place bietet ein PT Model an, welches perfekt für werdende PT’s ist. Man zahlt keine Miete, kann allerdings auch keine eigenen Preise veranschlagen. Die Mieten in regulären PT-Einrichtungen liegen zwischen 500 und 700€ Brutto. Ist man ein etablierter PT mit einem Stundensatz von mindst. 110€ inklusive MwSt. ist eine solche Miete sehr schnell erwirtschaftet. Solche Modelle sind für erfolgreiche Trainer logisch, da man gut verdienen kann. Aber Vorsicht. Auch wenn ich als freiberuflicher Personal Trainer bis zu 5-stetiligen Umsatz im Monat  verdienen kann, ist der reine Nettoverdienst manchmal sehr ernüchternd: Steuern, Sozialabgaben, Rentenversicherung, Krankenkasse, Lohnausfall wegen Urlaub, Krankheit oder etwaiger Terminabsagen schmälern den Gewinn.

 

In den letzten 7 Jahren habe ich viele Personal Trainer kommen und gehen sehen. Das hat viele Gründe. Z.B muss ein PT sich stets weiterbilden. Eine B-Lizenz oder Personal-Ausbildung bildet längst keine Basis mehr. Auch können diverse Softskills oder emotionale Fähigkeiten zum geschäftslimitierten Faktor werden. Allerdings steht und fällt alles mit dem kaufmännischen Verständnis eines Trainers.
Anfänglich ist es wichtig, so finde ich, den Kostenapparat so klein wie möglich zu halten. Starte ich als PT gerade erst durch und bin noch in meiner Findungsphase meines Konzepts, kann ich mir eine Miete von 700€ nicht leisten.
Das Gleiche habe ich im Internet erlebt. Gibt es mittlerweile viele Onlinedienste, die sich als Plattform für Trainer anbieten.

 

Natürlich möchte jeder Betreiber dieser Plattformen Geld verdienen. Das ist absolut gerechtfertigt, denn die Arbeit eines solchen Portals macht sich nicht von selbst. Allerdings gibt es auch hier große Unterschiede. Möchte die eine Plattform einen monatlichen Mitgliedsbeitrag von bis zu 50€ für die Aufnahme in das Portal, möchten andere Anbieter eine Pauschale von 5€ für jedes Angebot, welches man interessierten Sportwilliegen schickt. Abschluss nicht garantiert!

 

Eine Alternative bieten die Betreiber der Plattform Gymhelden.com. Auf dem digitalen „Fitness-Marktplatz“ kannst Du kostenlos ein Trainerprofil und Angebote für Deine Dienstleistungen einstellen. Nur für den Fall, dass Deine Kunden diese Angebote über den Marktplatz tatsächlich bezahlen (und Du gleichzeitig Umsatz generierst), wird eine Vermittlungsprovision von 8% fällig. Das Tolle: Ich muss hier nicht erst in Vorleistung treten, sondern zahle erst, wenn es wirklich zum Geschäft gekommen ist. Die Betreiber der Plattform halten die „Eintrittsbarrieren“ für Trainer bewusst niedrig. Auf diese Weise soll suchenden Kunden ein möglichst breites und vielfätliges Angebotsspektrum auf dem Marktplatz präsentiert werden, aus dem sie ein passendes Angebot auswählen können. Nur auf diese Weise kommt es zur gewünschten „Win-Win-Win“ Situation für Kunden, Personal-Trainer und Plattformbetreiber.

 

Genau dass, was ein debütierender Personal Trainer braucht. Erstmal Geld in Visitenkarten, Homepage, Arbeitsklamotten, Auto etc. investieren und sich auf die Arbeit stürzen. Der Rest der Entwicklung ist ein Prozess. Nicht einfach, aber mit ein bisschen Cleverness durchaus machbar.

Viel Erfolg, wünscht Euch

Mr. Gravity

 

P.S. Wenn man Glück hat, bekommt man auf Anfrage so ein kleines Promovideo von den Gymhelden gestellt:

 

Es geht schon längst nicht mehr um reine Fitness …

Bewegung bedeutet Leben! In jeder Zelle unseres Körpers ist Bewegung. Jedes Haar, jeder Muskel, jede Faszie, ja sogar jeder Knochen erneuert regelmäßig seine Zellen und ist somit in “Bewegung”.

Doch bewegen wir uns heutzutage noch artgerecht?

Ist die Qualität unserer Bewegung ausreichend, um gesund zu bleiben? Und wie sieht ein richtiges und adäquates Training aus?

Wenn man sich die Geschichte der Menschheit genauer anschaut wird schnell klar, dass sich der Mensch heute entgegen seiner Evolution verhält. Wusstet Du zum Beispiel, dass wir die besten Ausdauerläufer der Erde sind? Es gibt kein Lebewesen, das so lange am Stück laufen kann, wie wir. Kein Pferd, kein Gnu, kein Löwe und kein Hund schafft es, so lange Distanzen am Stück zu laufen, wie es unser Körper im Prinzip vermag. Dies ist kein Zufall, sondern geradezu logisch. Als einziger aufrecht gehender Primat, spart unser Körper aufgrund seiner Haltung enorm viel Energie. Ein artverwandter Affe, wie der Schimpanse benötigt für das Gehen bis zu 70% mehr Energie, als wir Menschen. Warum?

Nun, der Affe nutzt alle vier Gliedmaßen, um sich fortzubewegen, was durch den hohen Muskeleinsatz viel Energie kostet. Zudem haben wir Füße, die im Laufschritt wie kleine Sprungfedern funktionieren. Das spart Kraft.

Also völlig zu unrecht werden Füße heutzutage stiefmütterlich behandelt. Bilden sie mit ihren 100 Muskeln pro Fuß doch unser Fundament! Wir sprechen hier also von nahezu ein Drittel aller Muskeln nur für die Füße. Zum Vergleich: der menschliche Körper besitzt ca. 650 Muskeln. Niemand trainiert adäquat diese wichtigen Körperteile. Stattdessen wird jenes, was uns mitunter zum erfolgreichsten Ausdauer-Jäger aller Zeiten gemacht hat, in klobiges Schuhwerk reingepresst. Viel zu enge “Käfige” für unsere Zehen und Fersenkeile beeinflussen unsere Bewegungskompetenz zum negativen. Können vor allem eine halbe Millionen Propriozeptoren in den Fußsohlen uns keine richtige Wahrnehmung für eine gute Körperhaltung  liefern.

Tiefe Hocke

Auch ist interessant, dass die effizienteste Pausenposition des Homo Sapiens die tiefe Hocke ist.

Oft sichtet man diese noch im asiatischen Raum oder bei Naturvölkern. Warum nicht mehr bei uns? Ganz einfach, weil wir sie in unserem Alltag nicht mehr brauchen. Was aber nicht heißt, dass unser Körper es nicht braucht. Menschen, die noch in der Lage sind problemlos für lange Zeit in die tiefe Kniebeuge zu kommen, haben nachweißlich weniger orthopädische Probleme. Die tiefe Hocke ist tatsächlich eine Art evolutionäres Erbe unseres Körpers. Wir sind also dafür gemacht!

Doch was machen wir alltäglich mit unserem Bewegungswunder “Körper”? Nicht viel. Heutzutage sitzen wir nicht selten 8 Stunden täglich und mehr. Wir essen im Sitzen, Lernen in Schulen und auf der Uni im Sitzen und arbeiten oft mehrere Jahrzehnte im Sitzen. Nutzen Busse, Bahn und Autos um von A nach B zu kommen und lassen den Tag oft auf der Couch im Sitzen oder krumm rumlümmelnd ausklingen.

Doch unser Körper ist von der Natur geschaffen worden, um bis zu 40 Kilometer am Tag zu Laufen und zu gehen. Zu klettern, zu krabbeln zu springen und vieles mehr. Und da wundern wir uns warum wir bei unserer zivilisierten Lebensweise schmerzhafte Bandscheibenvorfälle erleiden, Knieschäden davontragen und keine uneingeschränkte Lebensqualität genießen können? Für viele ist eine Erfindung der Neuzeit, das Fitnessstudio, die Lösung. Man begibt sich auf klobige Kraftmaschinen und wieder drückt oder zieht man diverse Gewichte … im Sitzen. Oder man stellt sich wie ein Hamster im Laufrad auf Cardiogeräte, um lästige Pfunde runterzustrampeln. Der neuste Schrei: EMS- Training, wo mit Hilfe von Stromimpulsen der Körper 20 Minuten lang zu Höchstleistungen getrimmt wird. Und das in einer schnelllebigen Zeit, wo jeder ohnehin viel Stress hat?! Ich frage mich, was das mit Fitness zu tun hat.

Move more… but the right way! Es gibt zwar keine falschen Bewegungen in dem Sinne, aber es gibt oft essentielle Bewegungen, die in unserem Bewegungsvokabular fehlen.

Diese Missing Links in der eigenen Bewegung zu finden und zu beheben sollte für einen gesunden Körper oberstes Gebot sein. Das lässt sich auch wunderbar mit einem ästhetischem Ziel verbinden. Doch ist die reine Körperästhetik in vielen Fällen wichtiger, als der richtige und natürliche Umgang mit dem eigenen Körper. Wenn wir nicht in der Lage sind , unser eigenes Körpergewicht zu meistern, sollten wir unseren Körper nicht noch mit externen Ladungen zusätzlich belasten. Unser Körper ist den ganzen Tag bereits mit seinem vollen Körpergewicht beladen und durchläuft verschiedene Bewegungsmuster mit dem eigenen Körpergewicht. Macht es dann nicht Sinn, den Körper mit dem eigenen Körpergewicht in seiner Fitness zu steigern?

Welche Art von Bewegung brauchen wir also?

Hier kommt der Begriff  „Movement“ ins Spiel, welchen man als freie, natürliche und dreidimensionale Bewegungen bezeichnen kann. Es werden Bewegungen berücksichtigt, für die wir von Mutter Natur gemacht worden sind. Die wir regelmässig wie Vitamine unserem Körper zuführen müssen, wie z.B. Krabbeln, Springen, Sprinten, Hocken, Drücken, Ziehen, Tragen, Stoßen, Rotieren, Balancieren, Hängen, usw.

Aber auch Bewegungen, die uns  im jeweilen Alltagsverhalten unterstützen. Ein Zahnarzt braucht andere Zusatzübungen als der Friseur. Ein Movement-Training trainiert also auch deinen Alltag und sollte an dich selbst und dein Leben angepasst sein.

In meinem Personal Training lege ich sehr viel Wert darauf, dass ein Körper sich wieder gemäß seiner Bestimmung bewegen kann. Es geht dann nicht primär darum, im sportlichen Sinne gut zu performen, sondern den Körper wieder fit für den Alltag zu machen und ihm die Bewegungsreize zuzuführen, die wir im Alltag leider nicht mehr benötigen. Mehr Informationen erhätst Du unter www.gravitycoach.com

Use it or lose it.

‼️Use it or lose it‼️

Was meine ich damit? Benutze Gewebe durch dazugehörige Bewegungen oder     verliere die Funktion dieser durch minderwertige Nutzung. Somit verliehrst du aber auch Bewegungsradien und nicht zuletzt auch Fähigkeiten. 💩

Kein Schwein glaubt mir, dass ich vor zwei Jahren nicht in die tiefe Hocke kam. Heutzutage chille ich gerne in der Squat-Position. 🏋🏽
Aber warum konnte ich sie damals nicht? Auch easy: ich habe diese Pose nicht benutzt und für mein damaliges Verständnis nicht gebraucht. 🙈
Als Radsportler und klassischer Pumper war die Hocke für mich nicht essentiell. Zumindest nicht auf den ersten Blick. Plakten mich doch übelste Verspannungen in der Lendenwirbelsäule und waren doch meine Quadrizeps so unglaublich restricted, wäre die bloße Nutzung der tiefen Hocke reine Medizin für meine Probleme gewesen. 🙌🏽

Jetzt kommt es besser:
Benutze ich in der letzten Zeit meinen Body für komplexere Bewegungen, wie für Capoeira, Gymnastics, Calisthenics, Yoga etc. fallen mir noch mehr ungenutzte Strukturen in meinem Körper auf. 😫
Bzw. Probleme, die ich mir „antrainiert“ habe. Zum Beispiel kann ich meine Schultern nicht mit der Hand der gleichen Seite berühren. 😡 (wünschte es wäre wegen einem zu dicken Biceps … aber nein …) Probiere es aus. Du kannst es sicher. 😜
Ich kenne nämlich keinen Menschen, der das nicht kann. 🤔
Natürlich gibt es Gründe, warum ich es nicht mehr kann.

Auch habe ich eine völlig inflexible Brustwirbelsäule. Wobei das Ellenbogen- und Brustwirbelsäulen-Problem zum gleichen Problemkreis gehören. 🤓Muss man aber erstmal blicken. Auch ist meine todeswichtige Außenrotation in der Schulter durch das beschriebene Grundproblem betroffen. ☠️
Mache ich aber meine Handstand-Spielereien, gleicht mein unverschämt flexibles Handgelenk vieles aus. 🙏🏼

Auch hat mein Körper viele andere Möglichkeiten gefunden um mangelhafte Strukturen zu umschiffen. Das macht ein jeder Körper. Sogar bei Spitzensportlern. Also auch bei Dir.😎

Mein Problem ist eine Summe von Verkettung. Mit einer stark ausgeprägten Skoliose bin ich vor 20 Jahren in den Radsport (Freeride) eingestiegen. Ohne „correctiv exercises“ habe ich meine Brustwirbelsäule noch mehr in der Flexion eingesteift. Mein ganzer Schultergürtel ist hochgerutscht und durch die steilen Abfahrten ist mein Tricep im Dauerspann gewesen. 👎🏽

Dann folgte das Pumpen. Keinen Plan gehabt, wie ich meine Körperhaltung hätte reseten können, habe ich einfach wie ein geistesgestörter drauf lostrainiert. 💪🏽
Folge: viel Muskeln, viel Schmerzen in den Füßen und der Wirbelsäule. Danach keinen Bock auf Pumpen mehr und angefangen zu spielen. Gestartet mit dem Handstand, den ich findest. 1 Jahr völlig ineffektiv versucht habe zu lernen. Resultat: Probleme mit Schultern und Ellenbogen. 😪

Heutzutage versuche ich alles mit mehr Sinn und Wissen zu machen. Geht es mir nicht mehr um Muskeln oder Fancy Posen, wie den Handstand. Vielmehr um ernsthafte und nachhaltige Bewegung auf hohem Level. ❤️

Ich kann zum Beispiel keinen Ring- MuscleUP mit solch blockierten Ellenbogen. Auch funktionieren viele Akrobatics mit so einer inflexiblen Wirbelsäule nicht. Fängt mit meiner Haßübung Brücke schon an.

Doch das soll sich alles ändern, wie einst mal mit der tiefen Hocke. Die jahrelange Fehlbenutzung meines Körpers wird jetzt repariert und Du wirst Zeitzeugen sein. 👀

Ich möchte den Menschen nicht nur perfekte Bewegungen und Posen liefern. Ich möchte den Weg dahin aufführen. Die Sozial Medias sind voll von unglaublich tollen und fähigen Menschen. Da bekommt Otto-Normalverbraucher auch schnell das Gefühl: „Das schaffe ich never ever“. 🙊

So geht es mir oft auch. Doch dann schaue ich zurück und sehe mit Freude, was ich bereits gepackt habe.

Demnächst werde ich Dir Übungen zeigen, die mir helfen, ein besseres physisches Ich-selbst zu werden. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass da viele Übungen auch für Dich dabei sein werden. 🖖🏽

Und wohlgemerkt, ich werde nächstes Jahr 40 Jahre jung. 😍Ich möchte mit der besten Lebensqualität in die nächste 40 gehen. Unser Körper scherrt sich ein dreck, wie alt wir sind. Aber nicht, wie wir ihn vernächlässigen. Das lässt er uns teuer büßen👺

Vielleicht mache ich Dir ja auch Lust auf eine solch spannende Körperreise?!👏🏽 Würde mich sehr freuen. Bin fpr Tipps auch immer zu haben.

Drück mir die Daumen 👍🏽

Dein G-Coach

Was ist Calisthenics?

Was heißt eigentlich „Calisthenics“ und wofür steht es? 🤔 Die Calisthenics (griechisch: καλός, kalos „schön“, „gut“ und σθένος, sthenos „Kraft“) sind eine Form des körperlichen Trainings, für die nur das eigene Körpergewicht genutzt wird 💪🏽🐒.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurden klassische Eigengewichtübungen abgewandelt und mit Elementen aus anderen Sportarten kombiniert. Ausgangspunkt des Ganzen war New York. Durch die dort vorhandenen Sportparks konnten die Menschen ohne Fitnessstudios ihrem Training nachgehen. Sport oder Workout Parks bestehen dabei meist aus diversen Klimmzugstangen, Barren und Hangelstrecken, so dass hauptsächlich mit dem eigenen Körpergewicht trainiert wird.

Verschiedene Gruppen entwickelten ihren eigenen Stil, indem sie die klassischen Calisthenics mit Übungen aus dem Turnen, Breakdance, Hip Hop und Freerunning kombinierten oder sich selbst neue Bewegungen ausdachten. Diese Gruppen stellten Videos der neuartigen Form von Calisthenics ins Internet und lösten damit, vor allem in Osteuropa, einen regelrechten Boom aus.

Ich persönlich habe dieses Jahr mit diesem Sport gestartet, da ich kaum ein vergleichbares Coretraining kenne. Die Jungs und Mädels haben eine so starke Körpermitte, dass eine gute Körperspannung aufzubauen zu ihren leichtesten Übungen zählt.
Eine gute Körperspannung, bzw. gute Corearbeit brauchen wir in JEDEM Sport!!
Warum? Eben weil es die Körpermitte ist, unseren Ober- mit dem Unterkörper verbindet und unsere wichtigste Bewegungseinheit kontrolliert: unsere Wirbelsäule!
Seit ich nun einige Übungen aus dem Calisthenics mache, bin ich besser im Laufen, Capoeira, Gymnastics, Weightlifting und sogar Yoga geworden. 😬 Und das Schöne: einen Sixpack gibt es gratis dazu 😍😜.

Probiert es aus. 👍🏽

 

Flapjack Rezept

Flapjack – ein gebackener Müsliriegel – der perfekte Energiespender für unterwegs. Als sportlich aktiver Mensch, fällt es mir oft schwer mich adäquat zu ernähren. Vor allem, wenn ich jobbedingt viel unterwegs bin und keinen geregelten Mahlzeiten nachgehen kann. Die „Schnell-Ess-Möglichkeiten“ der Fastfoodketten sind absolut keine Option für mich. Auch nicht im Ausnahmefall! Ich möchte hier nicht gegen diese Industrie wettern, aber Fakt ist, dass ich mich nach einem solchen Essen nicht gut fühle. Über Stunden bin ich antriebslos und kann meine sportliche Performance nur ausreichend abrufen. Mal davon abgesehen, dass meine Konzentration im Allgemeinen unter Fastfood leidet.

Natürlich gibt es gesunde Alternativen. Gehen mir persönlich auf Dauer aber zu sehr auf’s Portemonnaie. Und leider sind solche Lokalitäten wie Laura’s Delhi in Düsseldorf eher eine Seltenheit am Kulinarischen Horizont.

gravitycoach Flapjack Aus Zufall habe ich diese gebackenen Müsliriegel „Flapjack“ entdeckt. Im ersten Augenblick war ich sehr überrascht: „Die sind ja gar nicht so süß wie Müsliriegel“. Im Gegenteil. Müsliriegel erhalten ihre Passform, in dem sie mit viel Zucker und Sirup gebunden werden. Die Flapjacks hingegen werden gebacken. Somit bindet alle darin enthaltene Cerealien. Sie liefern gute Energie und machen vor allem satt. Aber ohne den Organismus zu belasten. Von der gebackenen Alternative zu diesen „Einfachzuckerriegeln“  war ich so inspiriert, dass ich selbst die Backschürze anlegen musste. 

Ich habe mit backen sonst nicht viel am Hut, aber Flapjacks zu backen macht wirklich Spass. Bzw. das Experimentieren, welche Rezepte gut schmecken. Mittlerweile haben viele verschiedene Flapjacks das Licht der Welt in meiner Küche erblickt. Am liebsten würde ich alle mit Euch teilen, aber es sind einfach zu viele. Ich werde mit Euch daher ein Basisrezept teilen. Mit dm könnt Ihr dann schlußendlich selbst experimentieren und Eure eigenen, nur auf Euren Gaumen zugeschnittenen Flapjack’s backen. Also, in der Regel backe ich immer ein ganzes Blech, welches mir für ziemlich genau für eine Woche reicht.
Für das Basisrezept braucht Ihr:

500g Haferflocken (Alternativen können auch Dunkelflocken usw. sein)

400g gemahlene Mandeln (können für mehr Biss auch mit gehackten radeln gemischt werden)

200g gemahlene Haselnüsse

300g Chiasamen

250g Datteln

3 Bananen

100g Honig

3og Kakaopulver (bitte kein Zuckermist)

halber Teelöffel echte Bourbon Vanille (kein Vanillezucker!)

100g Handmehl (hat viel Eiweiß und unverschämt viele Ballaststoffe)

50g gehackte Leinsamen

100g Kokosflocken

Die Datteln, Bananen, Kakao, Vanille und Honig schmeiße ich in den Mixer. Ihr müsst hier ca. 400ml Wasser draufgeben, damit es eine schöne zähe Masse wird. Diese gebe ich dann mit allen anderen Zutaten in eine große Schüssel. Das Ganze wird dann solange vermengt, bis Ihr eine teigänliche Konsistenz habt. Gegebenenfalls müsst Ihr noch ein wenig Wasser zugeben.

Den Ofen habt Ihr auf 100 Grad vorgeheizt und ein Backblech (mit Backpapier) mit Kokosfett ausgestrichen. Die Masse auf das Blech geben und schön verteilen. Wichtig ist, dass die Masse schön verdichtet und gleichmäßig verteilt ist. Ich backe den Teig meistens 40 Minuten durch. Danach muß der Flapjack-Kuchen abkühlen, bevor er dann von Euch in einzelne Portionen geschnitten wird. Ich zerschneide den „Kuchen in 20 kleine Flapjacks.

Bei dem o.g. Rezept kommt Ihr ca. auf 8000 kcal. Bei 20 Flapjacks macht das 400 kcal und ersetz mir hervorragend eine kleine Mahlzeit. Ihr könnt die Stücke natürlich kleiner machen. Aber keine Angst, es sind gute Kalorien. Durch die Nüsse haben die Flapjack’s viel Fett. Aber gute Fette! Fett brauchen wir. Auch wenn wir abnehmen möchten. Und Fett hält uns lange satt! Durch die Haferflocken, Bananen, Datteln und Honig tanken wir auch gute Kohlenhydrate. Speziell die Haferflocken bringen langbettige Kohlenhydrate mit, den Blutzuckerspiegel schön konstant halten. Und das Beste am Rezept ist, Ihr wisst was drin ist!

So, jetzt seid Ihr dran. Backt fleißig was das Zeug hält und teilt mir Eure Rezepte auf Facebook.

 

Euer G-Coach

Kaufempfehlungen

In meinem Sportlerleben fehlten leider die richtigen Kaufempfehlungen, so dass ich viele, teilweise teure Trainingstools gekauft habe, die ich mir auch hätte schenken können. Selbst ein eigenes Home-Gym hatte ich mir zugelegt. Dies habe ich allerdings vor ein paar Wochen verkauft. Ich bin zur Erkenntnis gekommen, dass ich diesen ganzen Schnick-Schnack nicht mehr brauche.

Die Fitnessindustrie erfindet immer wieder neue und fancy Gadgets. Sie suggeriert, dass man diese Tools für einen Trainingsfortschritt braucht. So habe ich schon tausende von Euros gelassen. Absoluter Bullshit! Daher habe ich mich entschlossen, mich nur auf das Wesentliche zu konzentrieren und das mit Dir zu teilen. Du findest auf meiner homepage ab sofort einen Shop, den ich von Zeit zu Zeit mit wirklich wichtigen Dingen füttern werden. Das können Trainingstools aber auch Bücher sein.

Also lass Dich nicht mehr länger von der Fitnessindustrie verarschen und lass Dich von meinen Kaufempfehlungen inspirieren.

http://gravitycoach.com/shop/

Fotolid Datei: #119662403 | Urheber: Jacob Lund

Fotolid Datei: #119662403 | Urheber: Jacob Lund

Buchempfehlung „Laufen“

Des Deutschen liebster Sport: Laufen.

Der Mensch ist der beste Ausdauerläufer der Erde. Kein weiteres Lebewesen hat die Gabe so lange Distanzen am Stück zu Laufen. Das hat etwas mit unsere Fähigkeit zu tun, aufrecht auf zwei Beinen wandeln zu können . Aber auch mit unseren wunderbaren und energiesparenden Füßen. Der Fuß und die dazugehörige Achillessehne kann im Lauf über 50% Energie speichern und freigeben. Ähnlich wie ein Känguru. 

Wir Menschen bewegen uns allerdings nicht mehr in unserem natürlichen Lebensraum. Als „Läufer-Primaten“ sollten wir klettern und bis zu 30 km am Tag Laufen/ Gehen. Das tun wir aber nicht. Somit sind uns auch Fähigkeiten abhanden gekommen, wie z.B. richtig zu Laufen. Wir tragen High-Tech Läufer-Schuhe, die uns vor Verletzungen schützen sollen. 2,5 Millionen Jahre hat der Mensch diese Schuhe nicht gebraucht, um sich als  dominierende Spezies zu etablieren. Wieso sollte die Schuhindustrie den „Fuß“  nun neu erfinden können? Es macht keinen Sinn. Ganz im Gegenteil! Durch das Tragen von diesen Schuhen gepaart mit unseren Sitzgewohnheiten bewegen wir uns nicht mehr natürlich. Wir mutieren zum Versenläufer, was Biomechanisch absolut sinnbefreit ist. Das gesunde Barfußlaufen ist in normalen Läufer-Schuhen kaum möglich. Der Mensch ist Natur aus Vorfußläufer!

Laufen, joggen
Trotz der Werbeversprechen der Schuhindustrie und einer Flut an neuen Ideen zur richtigen Lauftechnik erleiden im Schnitt mehr als drei von vier Läufern mindestens eine Verletzung im Jahr. Dass wir so viel Zeit im Sitzen und in ungesunden Schuhen verbringen, führt zu Problemen im unteren Rücken, chronischen Knieverletzungen und schmerzhaften Verformungen der Füße.
Kelly Starrett, Autor des Bestsellers „Werde ein geschmeidiger Leopard“, hat sein revolutionäres Bewegungs- und Beweglichkeitskonzept für den Laufsport adaptiert.
In 12 detaillierten Schritten beschreibt er, wie man »ready to run« werden und ein Leben lang auf höchstem Niveau laufen kann. Spezifische Mobilisationsübungen gewährleisten die optimale Funktion und den vollen Bewegungsumfang der Muskeln, Faszien und Gelenke, tägliche Übungsroutinen beugen wirksam Überlastung und Verletzungen vor.

Dieses Pflichtlektüre erweitert Deine Vorstellung von menschlicher Fortbewegung. Ich finde das Buch simpel und doch auf den Punkt gebracht. Egal ab Personal Trainer, Marathonläufer oder Freizeitsportler, hier lernt jeder das wichtigste über das Laufen.

 

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Vitamin-C Booster: Camu Camu

Bis zu 50x mehr Vitamin-C als eine Orange!

camu camp Gravitycoach Vitamin-C

Die südamerikanische Tropenfrucht Camu Camu enthält 30 bis 50-mal so viel Vitamin C wie Zitrusfrüchte. Sie hat einen fruchtig-erfrischenden, sauren und leicht bitteren Geschmack. Der saure Geschmack weist auf den hohen Vitamin C-Gehalt hin. Mein Smoothie aus dieser Superfrucht war ein völlig neues Geschmack-serlebnis, was mir  bisher noch keine Frucht bieten konnte.

Vitamin C ist nicht alles, was in Camu Camu steckt

Camu Camu wird in ihrer Heimat nicht nur für ihr hochkonzentriertes Vitamin-C geschätzt. Die Frucht ist auch äußerst reich an Eisen, Niacin (Vitamin B3) und Riboflavin (Vitamin B2) und stellt eine wesentliche Quelle an Kalium, Calcium, Aminosäuren sowie Antioxidantien dar. Es gibt kaum      eine andere Frucht, die eine dermaßen hohe Konzentration an sekundären Pflanzenstoffen aufweist.

Positive Wirkung auf Gehirn und Gemüt

Man hat herausgefunden, dass sich Camu Camu besonders positiv auf den Stoffwechsel im Gehirn sowie auf die Stimmung auswirkt. Es wird davon ausgegangen, dass der hohe Vitamin C-Gehalt für die richtige Versorgung des Gehirns sorgt. Ein ausgeglichener Vitamin C-Haushalt sorgt für eine bessere Gehirnleistung, senkt das Auftreten von Depressionen und Angstzuständen und bessert die Sehkraft.

Die antivirale Wirkung 

Die Ureinwohner Südamerikas haben herausgefunden, dass Camu Camu eine starke antivirale Wirkung hat. Herpes Simplex und Eppstein-Barr werden traditionell mit mit ihr behandelt, und zwar mit Erfolg. Es kommt zu weniger Ausbrüchen der Symptome. Auch bei Gürtelrose soll der regelmäßige Konsum helfen, die Symptome zu verringern. Gerade das Auftreten und Ausbrechen dieser Virusarten steht oft im Zusammenhang mit Stress. Es ist weitverbreitet, dass die zusätzliche Aufnahme von Vitamin C die körpereigenen Abwehrkräfte stärkt und damit die Symptome oder gar das Ausbrechen dieser Virusarten abschwächt.

Camu Camu als Entzündungshemmer

Die Frucht hat eine stark entzündungshemmende Eigenschaften und Inhaltsstoffe, die dazu beitragen, kaputte Gelenke, Knorpel, Bänder und Sehnen zu regenerieren, indem die Collagenproduktion angekurbelt wird.

 

Quelle: http://camucamu.org/

 

 

 

Faszien und Rückenschmerzen

Du hast noch keine Ahnung, was diese Faszien sind? Geschweige denn was sie mit Rückenschmerzen zu tun haben? Dann schau dir unbedingt dieses tolle Video an. Es ist beschreibt mit einfachen Worten, was es mit diesen einzigartigen Bindegewebsstrukturen auf sich hat.  Und welche Rolle sie in unserem Leben spielen. Tauche jetzt in eine neue Welt ein.

 

Alkohol und Sport

Hier habe ich einen tollen Beitrag über Alkohol auf der Homepage von Freeletics entdeckt. Den solltest du unbedingt lesen!

Neun unbequeme Fakten

Viele Athleten sind sich schon lange bewusst, dass Alkoholkonsum und ein gesunder Lebensstil sich widersprechen und verzichten aus Gründen der sportlichen Performance auf Alkohol. Doch gerade in der Vorweihnachtszeit wird man beinahe täglich mit alkoholischen Getränken konfrontiert. Da vielen gar nicht bewusst ist, was Alkohol eigentlich anrichten kann – auch langfristig – wollen wir euch im Folgenden kurz und knapp die wichtigsten Fakten zum Thema Alkohol und Training vorstellen.

1. Erhöhung des Stresslevels

Alkohol lässt den Spiegel des Stresshormons Cortisol steigen. Zum einen seid ihr daher gereizter und schlechter gelaunt, zum anderen sorgt Cortisol als Gegenspieler des Testosterons (dessen Spiegel sinkt) für Muskelabbau und hemmt den Abbau von Fettgewebe!

2. Weniger Wachstumshormone

Alkoholverzehr hemmt die Ausschüttung von Wachstumshormonen, welche von äußerster Wichtigkeit für Regeneration, Fettabbau und Muskelaufbau sind. Ohne Wachstumshormone gibt es keinen Trainingserfolg und keinen Fortschritt!

3. Schlechte Schlafqualität

Alkoholkonsum wirkt sich negativ auf die Schlafqualität aus, welche aber überaus wichtig für die Regeneration ist. Ohne qualitativ hochwertigen Schlaf, keine Performance, kein Fettabbau, kein Muskelaufbau!

4. Hemmung der Nährstoffaufnahme

Alkohol liefert 7,1 kcal Energie pro Gramm und könnte daher zu den Makronährstoffen gezählt werden. Das Problem jedoch ist: Diese Energie muss sofort verwertet werden, der Körper kann sie nur sehr schlecht speichern und umbauen. Das bedeutet, dass die Verbrennung der Kalorien aus anderen Nährstoffen in dieser Zeit auf Eis gelegt wird und diese stattdessen fast sofort als Fett gespeichert werden. Auch die Aufnahme von Vitalstoffen ist gehemmt, wenn Alkohol sich im Stoffwechsel befindet. Der Effekt einer gesunden Ernährung wird so durch Alkohol zunichte gemacht.

5. Dickmacher Alkohol

Wenn von Alkoholkalorien die Rede ist, reden wir von reinem Alkohol, der so nicht getrunken wird, sondern sich immer z.B. in Bier, Wein, Cocktails o.ä. befindet. Und diese Getränke enthalten alle jede Menge Zucker, der direkt als Energie in den Fettzellen gespeichert wird, da der Körper ja damit beschäftigt ist, den Alkohol abzubauen. Nicht zu vergessen, dass vor, während oder nach dem Alkoholkonsum meist sehr deftig und ausgiebig gegessen wird (vor allem da Alkohol den Appetit steigert), sodass diese Energie ebenfalls in den Körperfettspeichern eingelagert wird.

6. Dehydrierung

Alkohol dehydriert in sehr starkem Maße, was aus den verschiedensten Gründen schon gefährlich genug ist. Außerdem werden Stoffwechselprozesse noch ineffizienter und langsamer, da dem Körper Wasser als Grundlage für chemische Reaktionen fehlt.

7. Fehlübertragung von Nervenreizen

Trainieren nach Alkoholkonsum – auch am nächsten Tag – kann besonders fatal sein! Zum Einen kann der Körper stoffwechselbedingt den Trainingsreiz kaum verarbeiten, zum Anderen fehlen ihm aufgrund der dehydrierenden Wirkung wichtige Mineralstoffe, sodass die Kontraktionsfähigkeit der Muskulatur herabgesetzt ist. Schlimmer noch: Es kann zu Krämpfen, Verletzungen und ernsthaften Muskelentzündungen kommen.

8. Schwächung des Immunsystems

Alkohol schwächt aus den oben genannten und vielen weiteren Gründen das Immunsystem – und krank werden möchte ja wirklich niemand!

9. Schon kleine Mengen sind schädlich

Nicht nur die Zeit rund ums Training ist betroffen – es sollte jedem einleuchten, dass unmittelbar davor oder danach zu trinken absolut kontraproduktiv ist. Schon kleine Mengen können den Trainingserfolg zunichte machen. Alkohol greift so massiv in oben genannte Systeme ein, dass sich die Folgen auch langfristig bemerkbar machen.

Fazit

Hormonhaushalt und Stoffwechsel und somit eigentlich alle Prozesse im Körper werden massiv durcheinandergebracht. Darunter leiden Schlaf, Regeneration, Fettabbau und Muskelwachstum gleichermaßen. Überlegt euch also genau, was euch euer Körper und eure harte Arbeit wert ist, bevor ihr zum Glas greift. Wer trotzdem meint, nicht auf Alkohol verzichten zu können, sollte den Konsum möglichst gering halten und energieärmere Sorten wählen sowie darauf achten, dass Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt halbwegs ausgeglichen bleiben, indem mindestens genauso viel Wasser getrunken wird.

Immer wieder gibt es Gerüchte und neue Erkenntnisse über die angeblich gesundheitsfördernde Wirkung von Alkohol: Dass Weißbier beispielsweise isotonische Eigenschaften hat oder Rotwein gut für die Herzgesundheit sein soll. Zwar gibt es Studien, die bestätigen, dass Alkohol (in Maßen genossen) gut für die Gesundheit ist. Häufig ist jedoch nicht ganz klar, ob die Wirkung auf den Alkohol an sich oder einen hohen Gehalt an anderen Inhaltsstoffen wie Flavonoiden oder Mineralstoffen zurückzuführen ist. Wir von Freeletics raten auf jeden Fall von Alkohol in jeglicher Form ab. Alle Vitalstoffe findet ihr zu genüge in anderen Lebensmitteln und Getränken.

Starte jetzt zur neuen Leichtigkeit